Leseprobe "Petals in my Heart"
Eine Slowburn-Romantic-Fantasy
Kapitel 1
Wie so oft, lag der Blumengarten friedlich da.
Nur das Rauschen des Windes in den langsam, aber sicher kahler werdenden Baumwipfeln war zu hören, die den Garten umgaben. Sonnenstrahlen schimmerten auf vereinzelten Wassertropfen in den Blütenkelchen oder auf den satt-grünen Blättern. Innerhalb der hohen Hecken war ständiger Frühling, selbst wenn die Welt außerhalb bereits mitten im Herbst versank. Außerhalb starb alles …
… und innerhalb war der Tod allgegenwärtig, doch unsichtbar für das unwissende Auge. Für alle, die keine Magie sehen, spüren, riechen oder schmecken konnten.
Jeanne Avery wusste ganz genau, welche Mächte hier am Werk waren – gehörte der Garten doch ihrer Familie, deren unzählige Generationen die Erde mit ihrer Magie getränkt hatten und so die unzähligen Blumen das ganze Jahr lang in voller Blüte hielten.
Mit dem Handrücken wischte sich Jeanne Schweiß von der Stirn, ehe er ihr in die Augen lief. Trotz der kühlen Temperaturen klebte ihr Langarmshirt an ihrem Rücken. Ihr Körper erwärmt von der Herbstsonne und der Arbeit, die seit Stunden verrichtete. Nur noch wenige Beete, dann wäre sie fertig.
Sie wollte, dass Finnigans erste Woche im Familiengarten so schön wie möglich war.
Mit einem kleinen, traurigen Lächeln berührte sie die knospenden Vergissmeinnicht. »Du siehst wunderschön aus. Es tut mir leid, dass ich dich anfangs wegen deiner Blumen aufgezogen habe. Sie sind so hübsch und machen mich ein wenig neugierig auf den Mann, für den sie gewachsen sind.«
Ein Windhauch wehte durch den Garten, kühlte den Schweiß auf ihrer Haut und trug den Geruch von feuchter Erde und süßem Blütenduft mit sich. Beinah glaubte Jeanne, das Lachen ihres Cousins in den raschelnden Blättern zu hören.
Jeanne griff in ihre Hosentasche, holte das Holzamulett mit den Runen für Frieden und Seligkeit hervor, und vergrub es zwischen den Vergissmeinnicht. Nicht zu tief, andernfalls würde sie Finnigan stören. Anschließend beugte sie sich vor, schloss die Augen und atmete tief den süßlichen Duft der Blumen ein. Wenn sie sich stark konzentrierte, glaubte sie, noch einen Hauch Sandelholz-Aftershave zu erhaschen.
Trauer überkam Jeanne, drückte auf ihr Herz und machte ihr das Atmen schwer. Ehe sie abermals in Tränen ausbrach, richtete sie sich auf und schob den Eimer samt ihren Arbeitsgeräten ein Beet weiter. Sie hatte ihrem Cousin versprochen, nur diesen einen Tag zu weinen, und sie würde ihr Wort nicht brechen.
Im nächsten Beet erwarteten sie weiße Pfingstrosen, zwischen denen sich Herbstlaub von außerhalb des Gartens verirrt hatte. Die trockenen Blätter knisterten in Jeannes Händen. Von den weißen Blumen wechselte sie abermals zu blauen, dieses Mal jedoch in Form von Hortensien. Dicke, schwere Dolden mit unzähligen Blüten thronten über dem üppigen Blattgrün. Vorsichtig harkte Jeanne die Erde zwischen den Blumen.
Die Metallzinken klackten gegen Steinchen, beförderten aber auch kleine, blanke Knochen zu Tage. Wie feiner Muschelkalk leuchteten sie regelrecht in der Sonne. Jeanne hob einige der Knöchelchen auf und betrachtete sie. Stammten sie von Fingern? Oder Füßen? Bei diesen kleinen Überresten war sie sich noch nie sicher gewesen. Anders als bei Rippen, Oberschenkeln oder natürlich Schädeln. Die hatte sie schon als Kind einfach identifizieren können.
Immerhin wusste sie, von dem die Knochen stammten, die blauen Hortensien verrieten es ihr. Sie standen für die hochnäsige und eitle Frau, in die der Bruder ihrer Mutter und ihrer Tante unglücklich verliebt gewesen war.
»Tut mir leid, Onkel Lucien.« Jeanne lächelte milde, grub mit der Handschaufel ein bisschen tiefer in das Beet und bettete die Knochen wieder in ihr Grab.
Wann sie wohl von Finnigan die ersten Knochen finden würde?
Der Gedanke schnürte ihr abermals die Brust zusammen und wieder schob Jeanne sich weiter, dieses Mal zu einem Beet mit lilafarbenem Rittersporn. Mit Harke und Händen entfernte sie das Unkraut zwischen den Stauden, warf sie in den Eimer und wechselte zu den Disteln.
So arbeitete sie sich durch die ganze Reihe der Beete und als sie bei den Narzissen ankam, hörte sie Schritte hinter sich auf dem Kiesweg. Halb drehte sie sich um und entdeckte Deirdre, den Oberkörper beinah vollständig in einen Schal mit Schottenkaro eingewickelt.
Ihre Augenlider waren geschwollen, ihre Lippen spröde.
»Hey Jeanne«, grüßte ihre Cousine und ging neben ihr in die Hocke. »Tut mir leid, ich hätte dir geholfen, aber ich hatte die ganze Nacht nicht geschlafen.«
»Das macht nichts, ich habe meine Mutter auch weggeschickt. Ich wollte alleine arbeiten.«
Deirdre nickte, die Arme um die Knie gelegt und den Blick fest auf die weiß-gelben Blüten vor ihnen. Jeanne machte sich wieder ans Werk, harkte die feuchte Erde und drückte den Knochen zurück, der sich dabei ans Tageslicht schob. Ein Halswirbel, da war sie sich dieses Mal sicher.
»Jeanne?« Deirdres Stimme klang leise und vorsichtig, ungewöhnlich für ihre sonst so extrovertierte Cousine und doch war Jeanne nicht überrascht. Sie alle hatten harte Wochen hinter sich.
»Was, Spätzchen?«
Wie erhofft lachte Deirdre bei ihrem alten Kosenamen, auch wenn es erstickt klang. »Ich … ich habe mit meiner Mom geredet und ich werde den Trank nehmen. Nachdem, was mit Finn geschehen ist …«
Jeanne sah die jüngere Frau an, wie sie die Lippen aufeinanderpresste und sich die Augen rieb.
»Du weißt, was der Trank aus einer Person macht«, sagte Jeanne sanft, ohne Anklage. »Grandpa und auch deine Mutter … der Trank verändert die, die ihn nehmen. Bist du sicher, dass du deine tieferen Emotionen gänzlich aufgeben willst?«
»Nein, aber ich will auch nicht mein Leben lang in diesem Nest hier eingesperrt sein. Sorry, ich meine das nicht persönlich.« Sichtlich stieß Deirdre den Atem aus, ihre geröteten Augen halb von ihren Wimpern verdeckt.
Jeanne berührte sie sacht am Arm. »Keine Sorge, ich weiß, wie du das meinst. Du willst in die Welt hinaus gehen, genau wie Finnigan. Das ist dein gutes Recht und ich … ich habe Finn von Herzen geliebt und habe mir so sehr gewünscht, dass er glücklich wird, aber gleichzeitig bin ich jetzt so wütend auf ihn, weil er …«
Hektisch blinzelte Jeanne und drängte damit die Tränen zurück, die sich abermals in ihren Augen sammelten und ihre Sicht vernebelten. Sie wollte nicht schon wieder weinen, auch wenn ihre Gefühle ihr im Moment beinah die Luft zum Atmen nahmen.
»Finn war ein unverbesserlicher Träumer und Optimist.« Deirdre beendete damit den Satz, den Jeanne zuvor abgebrochen hatte.
Jeanne nickte. »Seine Zuversicht war bewundernswert, aber unsereins kann sich eine solche Leichtsinnigkeit nicht leisten. Wenn du also den Trank nehmen willst, um hinaus in die Welt zu gehen und trotzdem ein langes Leben zu führen, unterstützte ich dich.«
Ein wackeliges Lächeln umspielte den Mund ihrer Cousine, ehe die jüngere Frau die Arme um Jeannes Oberkörper schlang. Ohne zu zögern erwiderte Jeanne die Umarmung, atmete tief den Duft von Räucherwerk und Deirdres Magnolien-Parfüm ein. Es war unbequem, so auf dem Boden zu knien und sich zu umarmen, doch keine von ihnen ließ locker.
»Die Geschichten von Grandpa und die Bücher, das ist …«, wisperte Deirdre nah an Jeannes Ohr, Kälte und Horror in ihrer Stimme. »Obwohl ich wusste, was uns erwarten kann, war es etwas ganz anderes, es mit eigenen Augen zu sehen.«
»Ich weiß.«
Das letzte Mal, als der Fluch einen Avery geholt hatte, war Jeanne noch nicht einmal geboren gewesen. Sie hatte die Geschichten gehört, hatte die gezeichneten Bilder gesehen und doch war sie nicht auf das vorbereitet gewesen, was mit Finnigan geschehen war.
Und Deirdre ebenso wenig.
Vorsichtig löste Jeanne sich von ihrer Cousine, sah in ihr blasses Gesicht. »Wann beginnt ihr, den Trank zu brauen?«
»So bald wie möglich. Du hilft, wenn es soweit ist?«
»Ja, natürlich.« Jeanne stand auf und sammelte die Gartengeräte ein.
Deirdre folgte ihrem Beispiel. »Und du bist wirklich glücklich in diesem Kaff am Ende von Nirgendwo?«
Bei den gemurmelten Worten musste Jeanne lachen. Sie beugte sich zu Deirdre und küsste sie auf die Wange.
»Ja, ich bin in diesem Kaff sehr glücklich. Hier gibt es alles, was ich brauche.«
Deirdre atmete hörbar ein und aus. »Okay. Aber wir könnten auch mehr von dem Trank herstellen, wenn du willst.«
»Nein, das wird nicht nötig sein.«
Als Antwort zuckte Deirdre lediglich mit den Schultern. Gemeinsam brachten sie die Werkzeuge zurück in den Schuppen an der Nordhecke. Keine Worte waren zwischen ihnen nötig, während sie zwischen den Feldern mit Maiglöckchen, Schwertlilien oder Freesien entlanggingen.
Erst am großen Eisentor drehte Deirdre sich zu Jeanne um und brach die Stille.
»Kommst du noch mit rein? Ich habe vor, Grandpas Whisky-Sammlung zu plündern.«
Jeanne lächelte, schüttelte aber den Kopf. »Lieber nicht. Außerdem habe ich einen Termin in Glenbeigh, für den ich mich noch frischmachen muss.«
»Okay, dann ein anderes Mal. Bye.« Deirdre hob die Hand zum Abschied, drehte sich um und ging auf das windschiefe Herrenhaus zu. Einige Augenblicke sah Jeanne ihr noch hinterher, dann trat sie durch das Eisentor und stieg auf ihr Fahrrad, das sie dort angelehnt hatte.
Kalt und schneidend wehte ihr der Fahrtwind auf ihrem Heimweg entgegen. Kühlte auch den letzten Rest Feuchtigkeit auf ihrer Haut und ließ sie frösteln. Oder lag es an der Tatsache, dass noch immer Graberde an ihren Händen, ihren Knien und unter ihren Schuhsohlen haftete?
Eine Stunde später, frisch geduscht und eingewickelt in ihren liebsten Wollmantel, betrat Jeanne das kleine Tattoostudio. Helles Glockenbimmeln über ihr hieß sie willkommen. Es roch nach Kaffee, Leder und einem dezenten Reinigungsmittel.
Mit einem Lächeln ging Jeanne auf den Tresen und den jungen Mann dahinter zu. Der Mann hatte wuschelige, schwarze Locken, trug Eyeliner und mehrere Piercings in Augenbrauen, Nase und Lippen.
»Hallo, mein Name ist Jeanne Avery und ich habe jetzt um vier einen Termin bei Hilary.«
Der Mann sah von seinem Handy auf und lächelte. »Hi. Die Sleeve-Erweiterung, nicht wahr?«
»Genau.«
»Sehr gut. Dann kennst du das ja schon. Bitte einmal durchlesen und unterschreiben.« Mit diesen Worten reichte er ihr ein Klemmbrett über den Tresen und gestikulierte mit der anderen Hand zu einer kleinen Sitzgruppe am Fenster.
Jeanne lächelte dankbar, setzte sich und überflog das Formular. Es war nicht ihr erster Besuch in diesem Studio, daher kannte sie die Informations- und Rechtsklauseln bereits. Sie trug das Datum ein, unterschrieb und überreichte das Klemmbrett abermals dem Mitarbeiter.
Dessen Blick flog über das Formular, dann nickte er.
»Okay, danke. Deinen Mantel kannst du hinten in der Garderobe aufhängen. Hilary wartet schon auf dich, komm.«
Sie gingen durch einen schwarzen Perlenvorhang ins Hinterzimmer, vorbei an einem Mann mit freiem Oberkörper, auf dessen Rücken ein riesiger Phönix Gestalt annahm, weiter nach hinten zu einer Frau mit rotem Kurzhaarschnitt und so vielen Tattoos, das kaum ein freier Hautfleck übrig war.
»Oh, hi Jeanne! Schön, dass du pünktlich bist.« Hilary erhob sich und da sie Handschuhe trug, winkelte sie ihren Arm ab und streckte ihren Ellenbogen aus.
»Hi Hilary.« Jeanne tippte mit ihrem eigenen Ellenbogen gegen den der Tätowiererin. Der Mitarbeiter hatte sich mittlerweile wieder nach vorne verzogen.
Hilary setzte sich wieder auf ihren Drehstuhl ohne Lehne, ein breites Lächeln auf dem Gesicht. »Wie geht es dir? Hast du genug gegessen und getrunken heute?«
»Ja und ja. Mir geht es gut, ich fühle mich bereit.«
»Prima, dann mach mal deinen Arm frei. Es bleibt bei den Vergissmeinnicht, die du mir geschickt hast?«
»Ja.« Jeanne hing ihren Mantel auf und schlüpfte aus ihrem Pullover, so dass sie sich kurz darauf nur in einem schwarzen Tanktop und Jeans auf die Kunstlederliege saß. Sie drehte sie ihren Oberkörper so, dass ihr linker Arm in Hilarys Richtung zeigte.
Dort rankten sich verschiedene Blumen von ihrer Schulter den Oberarm hinunter. Erinnerungsstücke an eine Familie, die sie nie gekannt hatte und die doch so tief mit ihr verbunden war. Die Wurzeln ihres Stammbaums, die sich in ihrem Blut schlängelten und tief in ihr Fleisch, ihre Knochen und ihre Seele gegraben hatten.
Sichtbar für alle auf ihrer hellen Haut.
Prüfend musterte Hilary Jeannes Arm, drehte ihn hin und her und nickte zufrieden. Abermals gingen sie das Motiv durch und kurz darauf begann die Künstlerin Freihand auf Jeannes Haut zu zeichnen. Unzählige kleine Blüten, die sie schon kurz darauf mithilfe der sirrenden Maschine und verschiedenen Blautönen zum Leben erweckte.
Der Schmerz war ein alter Bekannter für Jeanne und sie hieß ihn willkommen.
Finnigan hatte ihre Tattoos geliebt, war jedoch selbst zu ängstlich für die schmerzhafte Prozedur gewesen. Einen Moment dachte Jeanne darüber nach, was er jetzt wohl dazu sagen würde, dass sie ausgerechnet ihn als nächstes zu ihrem Sleeve hinzugefügt hatte.
Nein, dachte Jeanne und schob diese Vorstellung davon. Sie schloss die Augen und ließ sich ganz von den Geräuschen und Empfindungen einhüllen.
Als Jeanne das nächste Mal ins Freie trat, war es bereits dunkel geworden und es hatte angefangen zu nieseln. Sie schlug den Mantelkragen hoch, schob die Hände tief in die Taschen und ging zum Parkplatz. Ihr Arm pochte und sie genoss die kühlen Tröpfchen auf ihrem erhitzten Gesicht. Wie sehr sehnte sie sich nach ihrem Cottage, der Kartoffelsuppe auf ihrem Herd und ihrem Bett.
Jeanne war beinah bei dem klapprigen Ford angekommen, den sie sich für die Fahrt von ihrer besten Freundin geliehen hatte, da hastete jemand zwischen den parkenden Autos hervor und rempelte Jeanne von der Seite an. Zum Glück von rechts, so dass er ihr frisches Tattoo nicht traf. Jeanne drehte sich mit einem unzufriedenen Brummen zu dem Fremden um.
Es war ein Mann in ihrem Alter, einen Kopf größer als sie, in schwarzer Jacke und einer schwarzen Mütze auf dem Kopf. Er hob beide Hände und lächelte entwaffnend. Auf seiner rechten Wange war ein Grübchen.
»Du meine Güte, tut mir leid! Ich hätte echt besser aufpassen müssen, wo ich hinlaufe.«
»Hätten Sie«, brummte Jeanne und wandte sich ab. Aber sie kam nicht weit.
»Warten Sie, bitte!«
Jeanne drehte sich um, eine Augenbraue fragend erhoben. Sie hoffte inständig, dass dieser Kerl sie nicht angraben wollte. Gutes Aussehen hin oder her, auch die hübschen Kerle konnten ekelhaft sein. Und gutaussehend war der Mann auf alle Fälle, mit der schlanken Gestalt, den symmetrischen Gesichtszügen und hohen Wangenknochen.
»Ja?«, fragte Jeanne argwöhnisch.
Der Mann trat näher zu ihr, nun war sein Lächeln beinah verlegen. »Mein Handyakku hat den Geist aufgegeben, ich habe ganz offensichtlich mein Ladekabel verloren und ich bin hier nur auf der Durchreise. Kennen Sie sich zufällig in der Gegend aus? Wissen Sie, wo ich einen Elektromarkt oder ähnliches finde?«
Die Anspannung wich aus Jeannes Körper. Mit dieser Bitte konnte sie umgehen.
Sie hob den Arm und deutete die Straße nach links hinunter. »Gehen Sie zu der großen Kreuzung mit den bunten Litfaßsäulen, biegen dort links ab und nach etwa einer Minute müssten Sie schon die Leuchtreklame eines Euronics sehen.«
»Vielen Dank, Sie sind meine Rettung!« Der Mann schenkte ihr ein breites Grinsen, das Grübchen nun deutlich sichtbar, ehe er sich abwandte und in die Richtung ging, die Jeanne ihm gezeigt hatte. Einige Augenblicke sah sie ihm hinterher, ehe sie sich abwandte und nach dem Autoschlüssel in ihrer Manteltasche fischte.
Jeanne war froh, dass sie ihr ganzes Leben bisher in dem Dorf ihrer Kindheit verbracht hatte und es bis zu ihrem letzten Tag auf Erden nicht für längere Zeit verlassen würde. Die große weite Welt war viel zu gefährlich mit ihren attraktiven, interessanten, einnehmenden Menschen, die unerwünschte Gefühle in ihr auslösten.
Sie war nicht so mutig wie Finnigan oder so entschlossen wie Deirdre.
Mit einem Seufzen setzte sie sich ins Auto, startete den Motor und fuhr zurück nach Sidhehollow.
Zurück nach Hause.
