Gestatten, Melissa Ratsch
Puh... Es ist erheblich schwieriger über die eigene Person zu reden, als man landläufig annimmt. | |
| | Meine Schreiblust war geweckt. Während meiner Ausbildung zur Kauffrau für Bürokommunikation (hört sich langweiliger an als es ist), legte ich bereits 2006 den Grundstein für "Soraja - Im Licht des Mondes". Nachdem das Manuskript einige Jahre in Vergessenheit geraten war, erhielt ich im Winter 2008 unerwartet die Chance, mein Werk bei einem kleinen Verlag in Bremen ins Programm zu bringen. |
Mittlerweile tummeln sich mehr fertige und vor allem angefangene Romane auf der Festplatte meines Computers, als ich an zwei Händen abzählen kann. Meine Schreibwut geht meinst zu Lasten meines Freunds, der meine Aufmerksamkeit mit meinem Laptop teilen muss.
Ach ja, in einem Musikverein in meiner Nachbarortschaft spiele ich seit meinem zehnten Lebensjahr Querflöte. Mittlerweile bin ich dort auch in der Vorstandschaft tätig - schwieriger, als man denkt...
Woher kriegst du nur immer deine Ideen?
Diese Frage bekomme ich häufig zu hören und ganz ehrlich - das weiß ich selbst nicht so genau. Meist handelt es sich jedoch um einen klassischen Aha-Effekt und von jetzt auf nachher habe ich eine Grundidee im Kopf.
Nach und nach kommen Einzelheiten zu den Charakteren, den Handlungsorten und der Thematik hinzu, bis der komplette Roman in meinem Kopf Gestalt angenommen hat. Dann versuche ich alles auf's Papier oder besser auf den Bildschirm zu bannen und baue neue Einfälle ein, die mir im Laufe der Wochen und Monate kommen.
Ich kann die Gelegenheiten kaum zählen, in denen ich plötzlich aufgesprungen und zu meinem Schreibtisch gerannt bin, um mir eine tolle Idee aufzuschreiben. Manchmal passiert das beim Fernsehen, während ich Musik höre oder - am häufigsten - kurz vor'm Schlafengehen.
So, nun bin ich am Ende meiner kleinen Selbstvorstellung.
Letztendlich kann ich Ihnen nur viel Spaß mit meinen Büchern wünschen. Wie gesagt, sie sind wie meiner Kinder und ich bin willends, noch etliche mehr in die große weite Welt zu schicken.
Viel Vergnügen,
Melissa Ratsch